Auf der Erde

Der liebe Gott ging ....!


Beim ersten Morgenrot, da stand der liebe Gott wohl auf
und kleidete sich als Mensch
und ging in seine Welt hinaus!

Wollte zu den Menschen gehen,
um ihnen mit Rat und Tat, zur Seite stehen.
Wollte im menschlichen Getriebe Einschau halten,
um Fehlerquellen, womöglich auszuschalten.
So dass alles läuft, ganz ohne ruck'ln,
um dass die Menschen, nicht mehr müssen buck'ln.

Da fingen die ersten Probleme an
und jeder sieht die Sachlage, wohl anders dann.
So sagte er ihnen, das Gute liegt so nah,
die einen sagten nein, die anderen wohl ja.

Ihr müsst mit Überzeugung in die Zukunft sehen
und nicht im Schlagschatten der Unlust stehen.
Erst da machten viele ihre Herzen auf
und in einem Teil der Welt,
kam der Friede, wohl in jedes Haus.

So zog er weiter als Friedensstiftender Apokalyptischer Reiter,
sah wieder Krieg und Elend und so weiter.
Mit viel Geschick wohl und Energie,
schaffte er Dinge, die Menschen freuten sich, wie noch nie.
Manches konnte er mit Worten wohl erringen
und vielen Menschen, den Frieden so erbringen.

So zog er weiter, mit wechselnden Erfolg,
doch auch ihm, war das Glück nicht immer hold!
Erstarrte Fronten da und dort,
da half keine Einsicht und kein Bitten,
es herrschten menschliche Schwächen
und auch schlechte Sitten
und so dachte er mit Weisheit, noch vor Ort
und kam deshalb zu dem Schluss,
er hat dem Menschen, den freien Willen wohl gegeben!

Ob im Süden, Norden, Osten oder Westen,
da und dort, war es nicht zum allerbesten.
Sogar Kirchliche Würdenträger, waren davon betroffen,
das sagte sich der liebe Gott, ganz offen.
Er ging als Mensch verkleidet auf sie zu,
doch da sie ihn nicht erkannten,
machten sie auch vor ihm, die Türe zu!

So zog er weiter durch Stadt und Land
und hinterlies Spuren der Liebe, aber unerkannt!

Es war schon spät,
da machte er vor einer unscheinbaren Kirche halt,
das Kirchentor war offen, da sah er einen Pfarrer,
der war noch gar nicht alt.
Der liebe Gott sprach ihn wohl an,
so entwickelte sich ein Gespräch, über Gott und die Welt
und auch von den Sorgen des jungen Pfarrers, dann und wann!
So merkte der liebe Gott, als Mensch verkleidet,
das war ein Pfarrer, "mit Leib und Seele".

Wie heisst es, in einer Bibelstelle.
"Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt".
So lüftete er sein Geheimnis und sagt, dass er der liebe Gott wohl sei,
da lächelte der Pfarrer und sagte so nebenbei!
Der liebe Gott ist überall, hier bei uns,
draußen auf den Strassen , mit einem Wort überall.
In der Not hat er noch niemand wohl verlassen,
nur die Entscheidung, muss man ihm wohl überlassen!

Zufrieden mit diesen Worten, endet nun der Tag.
Der liebe Gott, geht wohl über seine Himmelsbrücke,
in sein Refugium zurück.

Und so ist er wie immer, für alle Menschen da,
die krank sind, die Sorgen haben,
aber auch für glückliche Menschen,
denen es gut geht
und gerade deshalb sollte man auch an ihn denken.

Ob es dir gut, oder schlecht,
wir Menschen pochen auf das Recht
Doch jedem Menschen recht getan,
dass wer dann ein Wunder
und dass wieder nur der Herrgott kann!

(c) Ramharter Franz
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