Tsunami-Seebeben in Südasien.
und Erdbebenaufstellung von
464 vor Christi Geburt bis 2005

29. Dezember 2004 Das Erdbeben westlich von Sumatra, das am Sonntag die verheerenden Tsunamis ausgelöst hat, war aufgrund der Bewegung der Erdkrustenplatten vor Indonesien unvermeidbar und konnte nach dem gegenwärtigen Stand seismologischer Forschung auch nicht vorhergesagt werden. Allerdings hätten sich Tausende Menschen an den Küsten des Indischen Ozeans retten können, wenn sie rechtzeitig vor den nahenden Fluten gewarnt worden wären. Nach der Katastrophe vom zweiten Weihnachtstag besteht kein Zweifel mehr, daß auch die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans ein ähnliches Tsunami-Warnsystem brauchen, wie es das seit 1965 für den gesamten Pazifischen Ozean gibt. Bei dieser Gelegenheit sollte ferner nachdenklich stimmen, daß es für den Atlantik und für das Mittelmeer ebenfalls keine Warnsysteme für die heimtückischen Flutwellen gibt.

Tsunamis entstehen, wenn es in Küstennähe zu einer ruckartigen Bewegung des Bodens kommt. Das kann entweder bei einem Erdbeben oder bei einem Vulkanausbruch geschehen. Aber auch ein schwerer submariner Hangrutsch oder der Abbruch von Bergflanken und Steilküsten kann mit einem Schlag große Mengen Meerwasser verdrängen. Dadurch breitet sich vom Zentrum her eine Welle auf dem Meer aus. Sie ähnelt den kreisförmigen Wellen, die sich auf einer sonst glatten Wasseroberfläche bilden, wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Allerdings ist die Energie, die in einem Tsunami steckt, so groß, daß die Welle nicht nur auf der Wasseroberfläche, sondern auch noch in großer Wassertiefe registriert wird.

Schnell wie ein Düsenflugzeug

Die Geschwindigkeit eines Tsunami ist von der Wassertiefe abhängig und kann in der Tiefsee bis zu tausend Kilometer pro Stunde erreichen. Sie entspricht also etwa der Reisegeschwindigkeit eines Düsenverkehrsflugzeugs. Obwohl das auf den ersten Blick sehr schnell erscheint, dauert es im allgemeinen Stunden, bis ein Tsunami die ferne Küste eines Ozeans erreicht. Seismische Wellen breiten sich wesentlich schneller aus. Raumwellen durchdringen die Erde mit Geschwindigkeiten von mehr als 20000 Kilometern pro Stunde. Oberflächenwellen sind etwas langsamer, aber immerhin noch zehnmal so schnell wie Tsunamis.

Ebenjener Unterschied in der Geschwindigkeit von seismischen Wellen und Flutwellen wird bei der Warnung vor einem Tsunami genutzt. Die Mitarbeiter des Tsunami-Warnzentrums für den Pazifik in der Nähe von Honolulu werden tätig, sobald es irgendwo im Feuerring um den Pazifik ein Erdbeben der Magnitude 6,5 oder größer gibt. Zunächst rechnen sie die genaue Lage des Epizentrums und den Verschiebungsmechanismus dieses Bebens aus. Liegt das Zentrum in Küstennähe unter dem Meer und deutet die Verschiebung auf eine rasche Vertikalbewegung des Meeresbodens hin, ergeht an die Katastrophenschutzstäbe der 26 Mitgliedstaaten des Warnsystems ein Hinweis, daß ein Tsunami möglich ist.

Anschließend rufen die Mitarbeiter die Meßdaten von Gezeitenpegeln in der Epizentralregion des Bebens ab. Wenn man dort nach dem Erdbeben eine außergewöhnliche Meereswelle registriert, dann wird ein offizielles Alarmbulletin an die Mitgliedstaaten verbreitet. Teil dieser Warnung ist jeweils auch eine Modellrechnung, in der die zu erwartenden Laufzeiten des Tsunami eingetragen sind. Die Flutwelle eines Bebens in Chile erreicht die Inseln von Hawaii beispielsweise nach 14,8 Stunden, und es dauert 15,5 Stunden, bis die Welle in Nordkalifornien ankommt.

Warnsystem auf Hawaii

Den Katastrophenschutzbehörden in den jeweiligen Gebieten bleibt dadurch theoretisch genügend Zeit, flache Küstenstreifen zu evakuieren. Auf Hawaii wird vor Tsunamis durch Sirenen gewarnt, die ähnlich den Luftschutzsirenen aus den Kriegstagen in Deutschland zu heulen beginnen, wenn sich eine Flutwelle auf Hawaii zubewegt. Außerdem werden Warnmeldungen von Rundfunkstationen und inzwischen auch per E-Mail vermittelt. Meist bleibt den Betroffenen genügend Zeit, wertvolles Gut aus flachen Küstengebieten in Sicherheit zu bringen und selbst höher gelegene Landstriche aufzusuchen. Ein solches System ist aber nur dann sinnvoll, wenn die Bevölkerung in Küstengegenden mit den Warnsignalen vertraut ist und weiß, wie sie sich verhalten muß. Auf Hawaii gibt es beispielsweise in den Schulen regelmäßig Tsunami-Übungen.

Obwohl das Zentrum in Hawaii nicht für den Indischen Ozean zuständig ist, hatten dessen Mitarbeiter am Sonntag schon 15 Minuten nach dem Beben bei Sumatra einen Tsunami-Hinweis an die Mitgliedstaaten verteilt. Auf diplomatischem Wege wurden auch die Anrainerstaaten des Indischen Ozeans informiert. Allerdings gibt es in diesen Ländern weder eine etablierte Kommandostruktur, mit der diese Information aus dem Außenministerium an regionale Katastrophenschutzeinrichtungen weitergegeben werden konnten, noch wäre man dort auf Evakuierungen vorbereitet gewesen. Immerhin vergingen zwischen dem Erdbeben und dem Eintreffen der Tsunamis in Sri Lanka und an der Ostküste Indiens mehr als zwei Stunden.

Nur wenige Minuten Vorwarnzeit

Nur wenige Minuten hätte die Vorwarnzeit für die Andamanen und die Nikobaren sowie für die Urlaubszentren an der thailändischen Westküste betragen. Allerdings trifft kaum ein Tsunami völlig ohne Vorwarnung ein. Ein Tsunami besteht nämlich aus mehreren Wellenbergen und Wellentälern, die je nach Stärke im Abstand von mehreren Dutzend Minuten an einer Küste eintreffen können. In den meisten Fällen nähert sich zunächst ein Wellental. Als Folge davon zieht sich das Meer oft Hunderte von Metern unter den üblichen Ebbepegel zurück. Augenzeugen in Phuket berichteten am Sonntag, sie hätten diesen außergewöhnlich weiten Rückzug des Meeres beobachtet, aber nicht zu deuten gewußt. Viele Urlauber spazierten sogar weit auf den trocken gefallenen Meeresboden hinaus - nur um dort von dem mit rasender Geschwindigkeit heranbrausenden Wellenberg in den Tod gerissen zu werden.

Je flacher das Meer wird, desto höher schaukelt sich der Wellenberg eines Tsunami auf. Während die Wellenhöhe auf dem offenen Meer nur wenige Dezimeter beträgt, kann die "Wasserwand" eines Tsunami am Strand oder in Häfen Höhen bis zu dreißig Metern erreichen. Aus Sri Lanka und Indien wurden nach dem Sumatra-Beben Wellenhöhen von sechs Metern gemeldet.

Banda Aceh, vorher ------------ nach der Flutwelle

Ebbe als Vorzeichen der Flut

In den trotz der Bremsung noch immer weiten Wellentälern fließt das Wasser mit einem ungeheuren Sog ab, der Dutzende von Kilometern weit ins Meer hinausreicht. Meeresboden fällt trocken, der sonst bei tiefster Ebbe von Wasser bedeckt ist, Hafenbecken entleeren sich bis auf den Grund, Schiffe schlagen auf dem Boden auf. Häufig ist ungewöhnlich niedriger Wasserstand das erste Anzeichen für einen Tsunami -,dann nämlich, wenn nicht ein Wellenkamm, sondern ein Wellental zuerst auf die Küste trifft: eine tückische Versuchung für Ahnungslose, das ungewöhnliche Schauspiel zu betrachten, sich vielleicht gar zu einem Ausflug auf den Meeresgrund verlocken zu lassen. Schon der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus hat dieses Phänomen und dessen Folgen eindrucksvoll geschildert. "Das Meer mit seinen rollenden Wogen", schrieb Ammianus über einen Tsunami, der nach einem starken Beben im Jahr 365 die ägyptische Küste bei Alexandria traf, "wurde zurückgetrieben und zog sich vom Land zurück, so daß man in dem derart enthüllten Abgrund viele Arten von Meerestieren im Schlamm stecken sah. Hohe Berge und tiefe Täler, welche die Natur in unausgeloteten Tiefen verborgen hatte, sahen zum erstenmal, wie man wohl annehmen kann, die Strahlen der Sonne. Viele Schiffe lagen gestrandet wie auf trockenem Land, und viele Leute streiften ohne die geringste Furcht umher, um Fische und Ähnliches aufzulesen." Dieses Bild ist die bearbeitete Version eines Holzschnitt-Druckes, der "Großen Welle an der Küste von Kanagawa", von Hokudsi, einem berühmten japanischen Künstler des späten 18., frühen 19. Jahrhunderts. Es ist Teil der "36 Ansichten des Fuji"-Serie (1823-29) und wird oft als Grafik in der Tsunami-Literatur verwendet. Das Bild ist in diesem Zusammenhang allerdings irreführend, da Tsunamis sich nicht immer als die hohen, brechenden Wellen darstellen, wie sie in diesem Druck gezeigt werden. Doch das Meer kehrte zurück, "brausend und sozusagen wegen des erzwungenen Rückzugs grollend. Es stürmte gewaltig über die kochenden Untiefen auf die Inseln und weite Strecken des Festlands und machte unzählige Gebäude dem Erdboden gleich. Die Wassermassen, die zurückkamen, als man es am wenigsten erwartete, ertränkten viele tausend Menschen. Große Schiffe, von dem irrsinnigen Schwall getrieben, landeten auf Häusern". Er selbst, berichtet Ammianus, habe bei der Stadt Methone im Südwesten des Peloponnes ein Schiff gesehen, das nach demselben Beben vom Wasser etwa drei Kilometer weit landeinwärts getrieben wurde. Vom Tsunami des Jahres 365 nicht minder beeindruckt war der heilige Hieronymus. "Es schien", so kommentierte der Kirchenvater, "als drohte Gott mit einer zweiten Sintflut oder als wollte alles zum ursprünglichen Chaos zurückkehren."

Bekannte Erd- und Seebeben

464 v. Chr., Erdbeben bei Sparta, 20.000 Tote
250, Erdbeben zerstört Augst bei Basel, Schweiz
526, 20. Mai, Erdbeben in Antiochia (heute Antakya, Syrien), 250.000 Tote
1057, Erdbeben in Chihli (Provinz Hopeh, China), 25.000 Tote
1290, 27. September, Erdbeben in Chihli (Provinz Hopeh, China), 100.000 Tote
1348, Erdbeben in Villach, Österreich, etwa 5.000 Tote in ganz Europa registriert
1356, 18. Oktober, Erdbeben in Basel, Nordschweiz (siehe Basler Erdbeben)
1456, 5. Dezember, Erdbeben zerstört Neapel, 30.000 bis 40.000 Tote
1509, 14. September, Erdbeben in Konstantinopel (heute Istanbul, Türkei), ca.13.000 Tote
1531, 26. Januar, Erdbeben zerstört Lissabon, 30.000 Tote
1556, 23./24. Januar, Erdbeben in China, dabei sinkt ein Gebiet zwischen den Provinzen Schensi u. Kansu ab, etwa 830.000 Tote
1640, Erdbeben in Düren, Rheinland, Deutschland
1643, 13. Mai, Erdbeben zerstört Santiago de Chile, ein Drittel der Bevölkerung kommt um
1649, 30. Juli, Erdbeben zerstört Tokio und Nikko
1650, Erdbeben zerstört Cusco, Peru
1662, 16. Juni, Erdbeben in Mittel- und Süd-Japan
1667, November, Erdbeben zerstört Schemacha (Kaukasus), 80.000 Tote
1673, 19. Februar, Erdbeben zerstört Teile von Burg Rolandseck, Rheinland, Deutschland
1692, 7. Juni, Erdbeben vernichtet weite Teile Port Royal, Jamaika, etwa 2.000 Tote
1693, 9. Januar, Erdbeben auf Sizilien, ca. 60.000 Tote
1717, Erdbeben zerstört die Stadt Antigua, Guatemala
1730, 30. Dezember, Erdbeben auf Hokkaido (Japan), 137.000 Tote
1746, 28. Oktober, Erdbeben der Stärke 8,4 im Gebiet Limas in Peru, 600.000 Tote
1755, 1. November, Erdbeben in Lissabon und portugiesische Algarve, Portugal, ca, 60.000 Tote
1756, 18. Februar, Erdbeben der Stärke 8 in Düren, Rheinland, Deutschland
1773, Erdbeben zerstört die Stadt Antigua, Guatemala
1783, Erdbeben in Kalabrien, Italien, etwa 100.000 Tote
1784, Erdbeben zerstört die Stadt Arequipa, Perú
1797, Erdbeben in Quito, Ecuador, etwa 40.000 Tote
1855, 11. November, Erdbeben zerstört Tokio, Japan, etwa 106.000 Tote
1868, Erdbeben zerstört große Teile Arequipas, Perú
1873, Erdbeben in Herzogenrath, Rheinland, Deutschland
1877, Erdbeben in Herzogenrath, Rheinland, Deutschland
1878, Erdbeben in Tollhausen, Rheinland, Deutschland, 1 Toter
1906, 31. Januar, Seebeben der Stärke 8,8 vor der Küste Ecuadors und Kolumbiens, etwa 1.000 Tote
1906, 16. März, Erdbeben der Stärke 7,1 in Kagi, Taiwan, etwa 1.300 Tote
1906, 18. April, Erdbeben in San Francisco, Kalifornien, USA etwa 700 Tote u. 250.000 Obdachlose
1906, 17. August, Erdbeben der Stärke 8,2 in Valparaíso, Chile, etwa 1.500 Tote
1908, 28. Dezember, Erdbeben in Messina, Sizilien und Reggio di Calabria Italien, etwa 86.000 Tote
1915, 13. Januar, Erdbeben der Stärke 7,5 in Avezzano, Italien, etwa 30.000 Tote
1915, 23. Juni, Erdbeben im Imperial Valley, Kalifornien, USA, 6 Tote
1920, 16. Dezember, Erdbeben der Stärke 8,6 in Gansu, China, etwa 180.000 Tote
1920, 16. Dezember, Erdbeben in der chin. Provinz Schansi, etwa 100.000 Tote
1923, 3. Februar, Erdbeben der Stärke 8,5 auf Kamschatka, Sowjetunion
1923, 24. März, Erdbeben der Stärke 7,3 in China, etwa 5.000 Tote
1923, 25. Mai, Erdbeben der Stärke 5,7 im Iran, etwa 2.200 Tote
1923, 1. September, Erdbeben in Tokio, Japan, etwa 143.000 Tote
1927, 22. Mai, Erdbeben der Stärke 8,3 bei Xining, China, 200.000 Tote
1935, 20. Mai, Erdbeben der Stärke 7,1 auf Taiwan, 3.280 Tote
1935, 30. Mai, Erdbeben der Stärke 7,5 in Quetta, Prov. Belutschistan, heute Pakistan, etwa 60.000 Tote
1935, 16. Juli, Erdbeben der Stärke 6,5 auf Taiwan, 2.700 Tote
1938, 1. Februar, Seebeben der Stärke 8,5 in der Banda Sea, Indonesien
1939, 25. Januar, Erdbeben der Stärke 8,3 in Chillán, Chile, etwa 30.000 Tote
1939, 26. Dezember, Erdbeben der Stärke 7,8 in Erzincan, Anatolien, Türkei, etwa 20.000 bis 30.000 Tote
1950, Erdbeben zerstört Cusco, Peru zu 90 %
1950, 15. August, Erdbeben der Stärke 8,6 in Assam, Indien und Tibet, etwa 20.000 bis 30.000 Tote
1951, Erdbeben in Euskirchen, Rheinland, Deutschland
1952, 4. November, Erdbeben der Stärke 9,0 auf Kamschatka, Sojetunion
1954, 9. September, Erdbeben der Stärke 6,8 in Orleansville, Algerien, etwa 1.250 Tote
1957, 9. März, Erdbeben der Stärke 9,1 auf Andreanof Island, Alaska
1960, 29. Februar, Erdbeben der Stärke 5,7 in Agadir, Marokko, etwa 12.000 Tote
1960, 22. Mai, Erdbeben der Stärke 9,5 in Chile, etwa 5.700 Tote (siehe Großes Chile-Erdbeben)
1962, 1. September, Erdbeben der Stärke 7,3 in Qazvin, Nordwestiran, etwa 10.000 bis 12.000 Tote
1963, Erdbeben in Libyen, etwa 2.500 Tote
1963, 26. Juli, Erdbeben der Stärke 6,0 in Skopje, Mazedonien, etwa 1.000 Tote
1963, 13. Oktober, Erdbeben der Stärke 8,5 auf den Kurilen-Inseln, Sowjetunion
1964, 28. März, Seebeben der Stärke 9,2 im Prince-Williams-Sound, Alaska
1965, 4. Februar, Erdbeben der Stärke 8,7 auf Rat-Island, Alaska
1966, 26. April, Erdbeben in Taschkent, Usbekistan
1966, 19. August, Erdbeben in Varto, Ost-Anatolien, Türkei, etwa 3.000 Tote
1968, 31. August, Erdbeben der Stärke 7,7 in Iran, 6.794 Tote
1970, Mai, Erdbeben zerstört Huaraz, Peru erheblich,
1971, Erdbeben der Stärke 4,7 in Roermond, Niederlande
1972, 16. April, Erdbeben Stärke 5,3 in Seebenstein, Wien, Niederösterreich, ein Teil der Seebensteiner Kirche stürzt ein.
1972, 24. Dezember, Erdbeben in Managua, Nicaragua, etwa 10.000 Tote, 500.000 Obdachlose
1976, 4. Februar, Erdbeben der Stärke 7,5 in Guatemala, 22.778 Tote
1976, 28. Juli, Erdbeben der Stärke 8,2 in Tangshan, China, offiziell 242.000 Tote, inoffiziell bis zu 800.000 Tote
1976, 06. Mai, Erdbeben der Stärke 6,4 im Friaul, Italien 965 Tote
1977, 4. März, Erdbeben der Stärke 7,2 im Rumänien, etwa 1.500 Tote
1978, 16. Dezember, Erdbeben der Stärke 7,7 in Tabas, Iran, 25.000 Tote
1978, Erdbeben in Albstadt, Schwäbische Alb, Deutschland
1980, 10. Oktober, Erdbeben der Stärke 7,7 zerstört El-Asnam, ehem. Orleansville, Algerien, etwa 20.000 Tote
1980, Erdbeben im Iran, 25 Tote
1980, Erdbeben der Stärke 7,2 in Kampanien und Basilikata, Italien, etwa 3.000 Tote
1983, Erdbeben der Stärke 5,1 in Lüttich, Belgien 1985, 19. September, Erdbeben der Stärke 8,0 in Michoacan, Mexico, etwa 9.500 Tote
1985, schweres Erdbeben in Chile
1986, 10. Oktober, Erdbeben der Stärke 7,5 in El Salvador, 1.500 Tote
1988, 20. August, Erdbeben der Stärke 6,6 in Nepal und Indien, etwa 1.450 Tote
1988, 7. Dezember, Erdbeben der Stärke 6,9 im Westen Armeniens, etwa 25.000 Tote u. 1 Mio. Obdachlose
1992, 13. März, Erdbeben in der Region Erzincan, Anatolien, Türkei, etwa 650 Tote
1992, 13. April, Erdbeben der Stärke 5,9 in Roermond, Niederlande, 30 Verletzte im Rheinland Kreis Heinsberg, Aachen, Bonn, Köln
1992, 12. Dezember, Erdbeben der Stärke 7,5 in der Region Flores, Indonesien, etwa 2.500 Tote
1993, 9. Januar, Erdbeben der Stärke 6,9 auf Papua Neuguinea, 60 Tote
1993, 12. Juli, Erdbeben der Stärke 7,7 auf Hokkaido, Japan, 243 Tote
1993, 30. September, Erdbeben der Stärke 6,4 in Maharashtra, Indien, vermutlich 30.000 Tote
1995, 17. Januar, Erdbeben der Stärke 7,2 in Kobe, Japan, 6.433 Tote
1995, 28. Mai, Erdbeben der Stärke 7,5 in Russland, 1.989 Tote
1997, 28. Februar, Erdbeben der Stärke 5,5 in Iran, offiziell 965 Tote, inoffiziell 3.000 Tote 1997, 10. Mai, Erdbeben der Stärke 7,1 im Ostiran, vermutlich 4.000 Tote
1998, 4./8. Februar, Erdbeben der Stärke 6,1 in Afghanistan, etwa 4.500 Tote
1998, 30. Mai, Erdbeben der Stärke 6,9 in Afghanistan, bis zu 5.000 Tote
1999, 25. Januar, Erdbeben der Stärke 6,2 in Kolumbien, 1.185 Tote
1999, 11. Februar, Erdbeben der Stärke 6,0 in Afghanistan, 70 Tote
1999, 28. März, Erdbeben der Stärke 6,6 in der Region Xinjiang, China und Indien, 100 Tote
1999, 6. Mai, Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran, 26 Tote
1999, 15. Juni, Erdbeben der Stärke 7,5, Mexico, 20 Tote
1999, 17. August, Erdbeben der Stärke 7,8 in Gölcük, nahe Izmit, Westtürkei, etwa 20.000 Tote, 40.000 Verletzte, Bis heute Tausende Vermisste
1999, 7. September, Erdbeben der Stärke 6,0 in Griechenland. 143 Tote
1999, 20. September, Erdbeben der Stärke 7,7 auf Taiwan, 2.297 Tote
1999, 30. September, Erdbeben der Stärke 7,5 in Oaxaca, Mexiko, 35 Tote
1999, 12. November, Erdbeben in Düzce, Nordwesttürkei, etwa 370 Tote
1999, 22. Dezember, Erdbeben der Stärke 5,5 in Algerien, 24 Tote
2001, 13. Januar, Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador, 844 Tote
2001, 13. Januar, Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador, 315 Tote
2001, 26. Januar, Erdbeben der Stärke 7,7 in Gujarat, Indien, 20.000 Tote
2002, 3. Februar, Erdbeben der Stärke 6,0 in Afyon, Bolvadin, Türkei, 45 Tote
2002, 3. März, Erdbeben der Stärke 7,4 in der Region Hindukusch, Afghanistan, 166 Tote
2002, 5. März, Erdbeben der Stärke 7,5 auf Mindanao, Philippinen, 15 Tote
2002, 26. März, Erdbeben der Stärke 6,1 in der Region Hindukusch, Afghanistan, etwa 1.000 Tote
2002, 12. April, Erdbeben der Stärke 5,9 in der Region Hindukusch, Afghanistan, 50 Tote
2002, 22. Juni, Erdbeben der Stärke 6,5 im Iran, 261 Tote
2002, 31. Oktober, Erdbeben der Stärke 5,9 im Süden Italiens, 29 Tote
2003, 21. Januar, Erdbeben im Westen Mexikos, 29 Tote
2003, 22. Februar, Erdbeben der Stärke 5,5 entlang des Rheins zwischen Basel und Freiburg im Breisgau
mit Epizentrum bei Straßburg, geringe Schäden im Elsaß
2003, 1. Mai, Erdbeben der Stärke 6,4 in Bingöl, Anatolien, Türkei, 167 Tote
2003, 21. Mai, Erdbeben der Stärke 6,8 in Algerien, 2.266 Tote
2003, 27. Mai, Erdbeben der Stärke 5,8 in Algerien, 9 Tote
2003, 21. Juli, Erdbeben der Stärke 6,0 in der Provinz Yunnan, China, 16 Tote
2003, 20. September, Erdbeben der Stärke 5,5 in Tokio, Japan
2003, 26. September, Seebeben der Stärke 8,0 vor Hokkaido, Japan
2003, 26. Dezember, Erdbeben der Stärke 6,6 in Bam, Südiran, etwa 20.000 bis 30.000 Tote
2004, 20. Oktober, Erdbeben der Stärke 4,5 bei Neuenkirchen (Lüneburger Heide), Deutschland keine
Toten oder Verletzten
2004, 23. Oktober, Erdbeben der Stärke 6,8 bei Niigata, Japan 31 Tote und mind. 3.000 Verletzte
2004, 20. November, Erdbeben der Stärke 6,2 in Costa Rica, mindestens 7 Tote
2004, 25. November, Erdbeben der Stärke 5,2 rund um den Gardasee, Italien, mindestens 9 Verletzte
2004, 28. November, Seebeben der Stärke 7,1 vor Hokkaido, Japan, mind. 10 Verletzte
2004, 5. Dezember, Erdbeben der Stärke 5,4 bei Waldkirch (Breisgau), Deutschland
2004, 24. Dezember, Erdbeben der Stärke 7,8 bis 8,2 in der Antarktis, Epizentrum in der Region der zu
Australien gehörenden Macquarie-Inseln
2004, 26. Dezember, Seebeben der Stärke 7,3 bis 9,0 vor der Küste Sumatras, mindestens 150.000 Tote
durch die vom Beben ausgelöste Tsunami in Prov. Aceh, Indonesien, Insel Phuket, Thailand,
Andamanen und Nikobaren, Sri Lanka, Indien, Malediven, Somalia, (siehe Seebeben im
Indischen Ozean am 26. Dezember 2004)
2005, 3. Januar, Erdbeben der Stärke 4,6, Halbinsel Kamtschatka (Ferner Osten Russlands) Es gibt
keine Opfer und Zerstörungen.

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