Ihr Lieben da oben!

Ihr Lieben da oben im Himmel,
schaut doch einmal, auch auf mich!
Ich steh seit "e" und je im Schatten.
Und spüre immer nur warten und warten.
Egal was ich auch tu,
die Tür fällt immer vor meiner Nase zu.
Ich will ja nicht jammern.
Und will auch nicht klagen,
doch ein wenig mehr Licht,
würde mir wohl nicht schaden!

Ihr Lieben da oben im Himmel,
habt ihr vielleicht vergessen auf mich,
denn die Erde ist groß und ihr findet mich nicht.

Ich lebe in Wien, in der Stadt der Lieder,
es heißt ja, wo man singt da lass dich nieder.

Ihr Lieben da oben im Himmel,
jetzt wisst ihr, wo ich zu finden bin.
Und bittschön schickt einen kleinen Hoffnungsschimmer,
auch zu mir hin!

Er muss ja nicht leuchten, wie der Sonnenschein,
aber dass ich halt merke, ich bin nicht allein.
Da wer ich schon glücklich und wehre wohl froh,
dass Türen sich öffnen und bleiben nicht zu.

Ihr Lieben da oben im Himmel, das wehre ein Grund,
euch zu loben in dieser Stund.
Doch zwischen Wirklichkeit und Glauben,
hängen für mich,
wohl immer die Trauben zu hoch,
dass ist mein Schicksal und auch mein Los,
doch einen Hoffnungsschimmer,
gibt es ja immer, meinte ich bloß.

Ihr Lieben da oben im Himmel,
jetzt seht ihr, wie es mir geht,
jetzt wisst ihr mein "Problemchen"
wie es um mich steht.

So lebe ich im Glauben.
Und hoffe es wird alles gut,
und allmählich spüre ich auch wieder Mut.
Ich kann wieder lachen, man geht auf mich zu,
die Türen sich öffnen
und fallen nicht mehr, vor meiner Nase nun zu.

Ihr Lieben da oben im Himmel,
ich möchte euch danken und verzeiht,
dass ich gekommen bin ins wanken.

Ihr habt mir im Gedanken, die Hand wohl gereicht,
seitdem spür ich eine Aufbruchstimmung,
sag ich jetzt locker und leicht.

Ihr Lieben da oben im Himmel,
bitte denkt auch an die vielen Menschen,
auf der Erde mit unter
und schickt Himmlische Strahlen der Versöhnung und Liebe,
in die Herzen der Menschen, wohl mit herunter.
Dass Hass und menschliche Zwistigkeiten,
einen Weg des Friedens und der Barmherzigkeit beschreiten!.

© 2004 Ramharter Franz!