Ob lustig, ob traurig
was ich erzähl,das ist schaurig.
Die Nerven werden zum zerreißen sein,
die Hände werden feucht und schlitzrig sein.
An jenem Abend so nach halb acht,
da hat ein unbekanntes Wesen mich angelacht.
Vor lauter Schreck da blieb ich stehn,
ich konnte diesem Wesen in die Augen sehn.
Die feurigen Augen mit dem stechenden Blick,
das lachen war schaurig,ist das ein Trick?
Es poltert es rattert es pfaucht und es stinkt,
es scheppert bedrohlich es raucht und es blinkt.
Es drehte sich im Kreise, mir war schon ganz heiß
und eh ich's kapierte, da wird es zu Eis.
Erstarrt zu Eis, ich weiß nicht warum,
es jetzt zu fragen, ist sicher ganz dumm?
Vielleicht konnte, das zu Eis erstarrte Wesen,
in diesem Zustand auch Gedanken lesen?
Ich dachte mir, jetzt mach ich Feuer,
dann schmilzt es weg, das Ungeheuer!
Ich hollte Holz und wollt es tun,
als Zwischenspiel, viel Rauch was nun?
Der Rauch sich langsam lichtet, und mir wird klar,
was ich jetzt sehe, das ist sonderbar.
Das zu Eis geword'ne Wesen
ist jetzt ein riesen Drache, mit einen Besen.
Er spuckte Feuer wie ein Vulkan,
darauf spritzte ich den Drachen, mit einen Feuerlöscher an.
Nun fing der Drache fürchterlich zu weinen an,
weil er kein Feuer mehr, sein eigen nennen kann.
Ein Drache und kein Feuer mehr,
vielleicht hilft dir, die Feuerwehr?
Vor Freude fing der Drache wieder an zu tanzen und zu rauchen
und im nu konnte er wieder Feuer speien und auch pfauchen!

"Lieber Drache eines mußt du versprechen mir"

Keine Leute schrecken und dergleichen mehr,
sonst komm ich wieder, mit dem Feuerlöscher her.

Mit Hand und Drachenpfote nun besiegelt,
ist er zurück, auf seine Dracheninsel übersiedelt.

Im Traumland ist ja alles möglich, ein klarer Fall,
bis zum nächstenmal, ich bleib am Ball.

Ramharter Franz
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ich sag dankeschön und freue mich!